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. . . . . .wenn der Mensch den Menschen braucht

Kinder, Tod und Trauer
Begleitung Themenabende Broschüre Tagesseminar

Auf dieser Seite:

weinendes Kind

Kinder – Sterben und Tod

Ansprechpartnerin: Margrit Ruzicka, Erzieherin und Diplom-Sozialpädagogin, Systemische Familienberatung.

Kinder jeglichen Alters erleben Abschied, erleben Trennungen, erleben Verluste, erleben den Tod und erleben die Trauer – Jeweils in ihrer individuellen und altersspezifischen Art und Weise. Wir können Kinder und Jugendliche nicht vor diesen schmerzlichen Erfahrungen bewahren. Kinder und Jugendliche mit ihren Erfahrungen von Abschied und Verlust, von Tod und Trauer nicht allein zu lassen, sondern sie zu verstehen, sie mit ihren Gefühlen anzunehmen und sie darin zu begleiten, ist eine besondere Aufgabe für alle, die mit Kindern leben und arbeiten.

Wir bieten an:

Einen Flyer mit Einzelheiten zu diesem Angebot können Sie hier herunterladen.

Gespräche und Beratung für Eltern: 

Kommt mein Opa jetzt nie wieder?

Mit Kindern über Abschied, Tod und Trauer sprechen

Gespräche über Abschied und Trauer, über Sterben und Tod bereiten uns Probleme – besonders, wenn wir in einer Krise mit Kindern über dieses schwierige Thema sprechen müssen.

„Es passiert eben nicht nur in anderen Familien:
Plötzlich ist er da, der Tod,
mit voller Wucht.
Es trifft Freunde, Verwandte, die eigenen Eltern oder Geschwister.
Manchmal unerwartet, manchmal auch erwartet, weil jemand langsam
durch eine Krankheit sterben muss.
Das Liebste, was man hatte, ist gestorben.“

Aus: Und wenn ich falle? Vom Mut, traurig zu sein (Marie-Thérèse Schins)

Kinder erleben unabhängig vom Lebensalter Abschiede und Trauer: die Trennung und Scheidung der Eltern, die schwere Erkrankung von Eltern oder Geschwisterkindern, und manchmal müssen sie sich mit dem Sterben und dem Tod eines geliebten Menschen auseinander setzen. Kinder reagieren sehr sensibel auf Stimmungen und Atmosphäre und nehmen mit feinen Antennen Veränderungen im Verhalten und Befinden der Eltern und anderer Familienangehöriger wahr. In diesen Zeiten der emotionalen Verunsicherung brauchen sie verlässliche Erwachsene, die mit ihnen sprechen, sie beteiligen und Klarheit in die unsichere Situation bringen; das Ver-Schweigen schafft unnötige ängste und bietet Kindern viel Raum für bedrohliche Phantasien. Begegnungen mit Verlust und Trauer sind Bestandteile des Lebens, dass gilt auch für das Leben von Kindern; wir können sie nicht vor den schmerzlichen Erfahrungen des Lebens bewahren, können ihnen aber fürsorgliche Begleiterinnen und Begleiter sein. In einer für Familien schwierigen Lebenssituation kann ein Gespräch unterstützend und hilfreich sein, Fragen und Unsicherheiten können ausgesprochen und geklärt werden. Das Gespräch und die Beratung bieten wir Ihnen kostenfrei an.

Ihre Ansprechpartnerin: Margrit Ruzicka, Erzieherin Diplom - Sozialpädagogin, Systemische Familienberatung
Termin: Gesprächstermine vereinbaren wir nach Ihren Wünschen und unseren Möglichkeiten Ort: Hospiz Horn e.V. Riekestraße 2, Bremen

Einen Flyer (PDF) mit Informationen für Eltern können Sie hier herunterladen.

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weinendes Kind

Fächerübergreifende Fortbildung für Lehrerinnen und Lehrer:

Wer stirbt denn hier? -

Vom Umgang mit Tod und Trauer in der Schule -
Fortbildung und Beratung von Lehrerinnen und Lehrern

Sterben und Tod – ein Unterrichtsthema

Lebensprozesse machen auch vor der Schule nicht Halt:
Kinder und Jugendliche leben mit sterbenskranken Eltern, sie erleben den Tod der Großeltern, das Sterben von Schwester oder Bruder, von Angehörigen oder Gleichaltrigen – und manchmal sind es sie selbst, die schwer und ohne Aussicht auf Heilung erkranken.

Diese Erfahrungen sind für Schülerinnen und Schüler extreme Belastungen, die natürlich auch im schulischen Alltag ihren Ausdruck finden.

Für Kinder und Jugendliche ist die Schule ein wichtiger sozialer Raum, in dem sie neben der Vermittlung von Bildung auch Gemeinschaft und Solidarität erfahren und erlernen können.

Es ist aber nicht die Institution Schule, die Kindern in der Krise Achtsamkeit und Unterstützung anbieten kann, sondern es ist der Mensch in der Institution – Mitschülerinnen und Mitschüler, Lehrerinnen und Lehrer.

Erwachsene reagieren auf Kinder und Jugendliche in solchen schweren Lebenssituationen oft verunsichert und wissen sich nicht zu verhalten – so werden wichtige Begegnungen versäumt und die Schülerinnen und Schüler allein gelassen.

Hier durch konkrete Informationen und durch intensive Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Aspekten des Themas die Wahrnehmung und die Aufmerksamkeit zu schärfen, ist ein Gewinn der Fortbildung.

Gleichzeitig gibt es Unterrichtsmaterialien kennen zu lernen und die Möglichkeit, in der Gruppe wertvolle Erfahrungen und Erkenntnisse miteinander zu teilen.

Aber auch außerhalb von aktuellen leidvollen Erfahrungen beschäftigen sich Kinder und Jugendliche intensiv mit dem Thema Sterben und Tod.

(Un-)abhängig vom Alter gibt es unzählige Fragen, Erfahrungen, Geschichten, Phantasien, Befürchtungen und Ängste, die zu thematisieren ein wesentlicher Baustein des sozialen Lernens und der lebensvorbereitenden Bildung ist.

Fächerübergreifende Fortbildung:

Die Termine für 2011 stehen jetzt fest, nämlich insgesamt vier Nachmittags-Seminare: am 16. Februar, 19. März, 6. April und 4. Mai, jeweils von 15 – 18 Uhr.

Der Ort: Hospiz Horn e.V. Riekestraße 2, Bremen

Die Referentin:
Margrit Ruzicka,
Erzieherin , Diplom-Sozialpädagogin, Systemische Familienberatung

Anmeldung:
Landesinstitut für Schule, Bremen
VA-Nummer: 10/320-31-00/ Fortbildungsverzeichnis LIS auf dessen Webseite: http://www.lis.bremen.de

Themen und Termine:

1. Welche Farbe hat die Trauer?
  1. Verlusterfahrungen und Trauer
  2. Aspekte der Kindertrauer
  3. Literatur
16. Februar 2011
2. Welche Farbe hat der Tod?
  1. Krebskranke Kinder in der Schule
  2. Unterrichtseinheiten und –materialien
  3. Kinderhospizarbeit
19. März 2011
3. Welche Farbe hat die Angst?
  1. Trauma und aktuelle Traumatisierung
  2. Erkennen einer Traumatisierung
  3. Erste Hilfe für traumatisierte SchülerInnen
6. April 2011
4. Welche Farbe hat die Not?
  1. Notfallsituationen im Schulalltag
  2. Situationsanalyse und Handlungsempfehlungen
  3. Notfallkoffer
4. Mai 2011

Beratung, Fortbildung und Projektarbeit zu einem komplexen pädagogischen Thema:

Warum, lieber Tod…

Abschied und Trauer – ein ganz besonderes Thema in der Kindertagesstätte —
Beratung und Fortbildung für MitarbeiterInnen in der pädagogischen Arbeit

Kinder erleben vom Beginn ihres Lebens an Abschied und Trennung: Alltägliche Abschiede, schwierige Trennungsprozesse und den endgültigen Verlust eines Menschen durch den Tod. Kinder erleben immer wieder Trauer – sie ist die natürliche Reaktion auf einen Verlust, sie dient dem Verabschieden und damit der MÖglichkeit der Neuorientierung.

Kindertrauer beinhaltet eine Fülle von Gefühlen und Fragen, die sowohl ausgelebt und geäußert als auch verborgen und verschwiegen werden. Erzieherinnen und Erzieher können Kindern erst mit deren Gefühlen begegnen, auf ihre Fragen reagieren und ihnen ein Verständnis vom Leben und vom Tod ermöglichen, wenn sie selbst eine eigene Haltung zum Leben, zum Sterben und zum Tod entwickelt haben.

Die Voraussetzung dafür ist die eigene Auseinandersetzung mit dem Thema.
Allein der pädagogische Umgang ist keine Alternative zu einer verständnisvollen Begleitung; diese setzt die Auseinandersetzung mit der eigenen Trauererfahrung, die Kenntnis von Trauerprozessen und das Wissen um die besonderen Aspekte der Kindertrauer voraus.

Neben den Eltern tragen auch pädagogische Bezugspersonen maßgeblich dazu bei, dass Kinder eine eigene Vorstellung vom Leben und vom Tod entwickeln kÖnnen und mit den damit verbundenen Gefühlen umzugehen. Die Begleitung von Kinder in einer schwierigen Lebenssituation, sowie die Thematisierung von Abschied, Tod und Trauer in der alltäglichen pädagogischen Arbeit, eröffnen Kindern die Möglichkeit, das Leben in seiner Vielfalt kennen zu lernen – und auch in schweren Zeiten die Erfahrung von Verbundenheit und Angenommensein zu machen.

Ihre Ansprechpartnerin: Margrit Ruzicka, Erzieherin Diplom - Sozialpädagogin, Systemische Familienberatung ( Telefon Hospiz Horn e. V.: 0421 235 235)

Termin: Gesprächstermine vereinbaren wir nach Ihren Wünschen und unseren Möglichkeiten

Einen Flyer (PDF) mit diesen Informationen können Sie hier herunterladen.


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Lesendes Kind Wenn Kinder trauern…

Die Kleine Bibliothek für schwierige Zeiten

Ab Januar 2010 erweitert Hospiz Horn e.V. das Beratungsangebot um eine vielseitige und bunt illustrierte Neuheit: Eine Bibliothek zum Thema Kindertrauer.

Ca. 50 Bilder-, Lese- und Fachbücher zu den unterschiedlichen Verlustereignissen im Leben von Kindern stehen zur Ausleihe bereit; Beratung durch die Initiatorin und Ansprechpartnerin Margrit Ruzicka inklusive. Das Ausleihen der Bücher ist kostenlos; zum Erhalt und zur Erweiterung der „Kleine Bibliothek für schwierige Zeiten“ sind Spenden jederzeit willkommen.

Ein informatives Faltblatt dazu können Sie hier einsehen bzw. herunterladen.

Die Nutzungsordnung für diese Bibliothek können Sie hier einsehen.

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Siris Reise Am 29. November 2009 präsentierte Hospiz Horn im "Haus im Park" (Bremen-Ost) ein Musical

Siris Reise oder:
Wo ist der Weg zur Ewigkeit ?

Eine kleine Seele begibt sich auf die Suche nach der Ewigkeit und trifft auf ihrer Reise andere Seelenwesen, z.B. den Ozeanfisch.…
Karin Grabenhorst, Vorstand Verwaiste Eltern und Geschwister Bremen e.V., hat die Geschichte geschrieben; musikalisch umgesetzt hat sie der Kirchenmusiker Hauke Scholten; die bühnenreife Darstellung erarbeitete der Schauspieler und Choreograph Alexander Hauer.
Etwa 30 Jugendliche (14 – 18 Jahre) waren an der (schau-)spielerischen und musikalischen Darstellung auf der Bühne beteiligt. Einzelheiten auch unter www.siris-reise.de

Mit dieser Präsentation feierten wir die Eröffnung unserer Kleinen Kinder- und Jugendbibliothek "Wenn Kinder trauern…", deren Anschaffung uns die eBay Stiftung mit einer Spende von 4.000 $, das sind umgerechnet ca. 2.600 Euro, ermöglichte.
Fast ein Jahr engagierter Zusammenarbeit von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen von Hospiz Horn trug damit ihre Früchte.

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©2005 Hospiz Horn e.V.

Aktualisiert am 12. 10. 2010