Hospiz Horn e.V.
Konto Nr. 123 577 86
BLZ: 290 501 01
Sparkasse in Bremen
Seit 1997 gibt es eine Kooperation zwischen der Bremer Heimstiftung und dem Ambulanten Hospizdienst Hospiz Horn e.V., aus der sich eine vielfältige Zusammenarbeit entwickelt hat:
Zusammenfassend dargestellt ist diese fruchtbare und sich ständig weiter entwickelnde Kooperation in der Dokumentationsbroschüre "Miteinander - Füreinander - Kommunikation und Kooperation für ein liebevoll begleitetes Sterben in den Häusern der Bremer Heimstiftung".
Die hospizliche Versorgung von Altenwohn- und Pflegeheimen ist ein vielerorts noch wenig
befriedigend gelöstes Problem. Deswegen hat die Zusammenarbeit zwischen Hospiz Horn e. V.
und der Bremer Heimstiftung als dem größten Träger derartiger Einrichtungen in Bremen
innovativen Charakter. Das wurde im Jahr 2005 mit der Zuerkennung des Altenpflegepreises
(verliehen vom Vincentz Network und der Zeitschrift "Altenpflege") gewürdigt.
Hier eine entsprechende Dokumentation.
In Huchting gibt es keinen ambulanten Hospizverein. Bisher war es oft schwierig, für die Begleitung sterbender Menschen zu Hause oder im Pflegeheim in Huchting ehrenamtliche Mitarbeiter zu finden, die in der Nachbarschaft wohnen. Das soll jetzt anders werden:
Schlüsselübergabe vom Hausleiter des Stadtteilhauses Huchting an
Erika Nola,
Anja Tewes und Christian Woiwode
Durch die Programme „Wohnen in Nachbarschaft” / „Soziale Stadt” haben wir die Möglichkeit, einen Beratungsraum im Stadtteilhaus der Bremer Heimstiftung einzurichten.
unsere Beratungsecke
Jeden Dienstag von 12-14 Uhr (und nach Vereinbarung) werden unsere Koordinatoren Anja Tewes oder Christian Woiwode „vor Ort” sein. Sie werden im Stadtteil unsere Angebote bekannt machen sowie Informationsveranstaltungen zum Thema Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung und anderen Themen anbieten, die zur Auseinandersetzung mit dem Thema „Tod und Sterben” anregen.
unser Büro in Huchting
Der Verein wird Interessierte zu ehrenamtlichen Hospizbegleitern ausbilden sowie Fortbildung für ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen in Huchting anbieten.
Dieses Projekt wurde mit Hilfe von "WiN" verwirklicht. Dieses Programm gibt es seit 1998, der Name bedeutet
„Wohnen in Nachbarschaften – Stadtteile für die Zukunft entwickeln“.
Ziel ist die Quartiersentwicklung und Stützung von Nachbarschaften in enger Zusammenarbeit mit Bürgern,
kommunaler Politik und Verwaltung.
Huchting ist eines von 10 Wohngebieten Bremens, in denen das Programm WiN durchgeführt wird. Hier wird von Trägern, Initiativen, Verwaltung und Bewohnern ein Katalog verschiedener Maßnahmen zur Verbesserung der Wohn- und Alltagsqualität entwickelt, öffentlich diskutiert und umgesetzt. Eine Säule der Projekte ist eine umfassende Bewohnerbeteiligung. Diese sog. „Stadtteilkonferenz“ hat bis zum Ende des Jahres finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt, damit an einem Tag in der Woche ein/e hauptamtliche/r Mitarbeiter/in von uns in Huchting vor Ort beraten und im Stadtteil unsere Angebote der ambulanten Hospizarbeit vorstellen kann.
Da nicht jeder weiß, was das Stadtteilhaus Huchting ist und wo es liegt, hier ein Link zu der entsprechenden Seite der Bremer Heimstiftung.
Lage und Anfahrt werden auf dieser gesonderten Seite erlätert.
Die wichtigsten Daten:
Stadtteilhaus Huchting
Tegeler Plate 23
28259 Bremen
Tel.: 0421-57 22-0
e-mail: BHS-Huchting@bremer-heimstiftung.de
mit dem Auto
B 75 – Abfahrt Huchting links in die Heinrich-Plett-Allee, nach der zweiten Ampel links in die Delfter Straße
Richtung Hallenbad, zweite Straße rechts in die Tegeler Plate einbiegen bis zum Ende durchfahren
mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Straßenbahn Linien 1 + 8
aus Richtung Stadt Endhaltestelle Roland-Center, umsteigen in Buslinie 58 bis Haltestelle Delfter Straße oder Buslinie 57
Haltestelle Willakedamm
Hospiz Horn e. V. ist Partner der Bremer Heimstiftung und Ansprechpartner für die hospizliche
Betreuung der Heimbewohner.
Die Ehrenamtlichen, die die Schwerkranken und Sterbenden in den Heimen besuchen, können nicht
umhin, wahrzunehmen, daß deren palliative Versorgung häufig lückenhaft ist. Dieser
Mangel ist auch allgemein bekannt, und es gibt inzwischen an vielen Stellen Deutschlands Initiativen
und Bemühungen, ihn zu beheben. Mancherorts sind bereits „Palliative Netzwerke“
entstanden, die auch für Bremen Vorbild sein können.
Wichtige Probleme in diesem Bereich sind die Schmerzbehandlung und die Akutbetreuung Sterbender.
Die Bremer Heimstiftung hat diese Probleme seit Jahren erkannt. Sie hat dafür gesorgt, daß
in den meisten Heimen Fachkräfte in „Palliativer Geriatrie“ aus- und fortgebildet
wurden und für diesen Bereich zur Verfügung stehen.
Um den Gedanken der palliativen Versorgung allerdings auf breiter Front zu verwirklichen, braucht
es mehr. Es müssen
Es soll zunächst modellhaft in einem Haus der Heimstiftung die palliative Versorgung auf
ein neues Niveau gebracht werden (Fortbildung der Pflegenden, Ärztekreis), um dann dieses
Modell auf andere Einrichtungen der Heimstiftung zu übertragen.
Als Leitfaden für die Betreuung von Sterbenden wurde eine Broschüre des auch in Deutschland
bekannten Palliativmediziners Stein Husebø an die Pflegenden der Heimstiftung verteilt. Da
nach wie vor Bedarf an weiteren Exemplaren besteht, ist eine Textfassung
hier - mit Genehmigung des Autors - als
PDF-Datei (200 KB) herunterladbar.
Über den derzeitigen Stand unserer palliativen Projektarbeit berichtet ein Vortrag, den Dr. Schottky auf dem Info-Forum November 2006 gehalten hat und dessen Text Sie als PDF-Datei hier herunterladen können.
Ein besonderer Schwerpunkt des "Palliativprojekts" war von Anfang an die Schmerzbehandlung alter Menschen
in Einrichtungen der BHS. Die Betreuung chronisch schmerzkranker Patienten ist ohnehin in Deutschland noch nicht
ausreichend und flächendeckend; das gilt für Menschen im Heim in verstärktem Maße.
So hat denn auf eine Anregung von Hospiz Horn die Qualitätsabteilung der BHS einen neuen
"Qualitätsstandard Schmerz" entwickelt, erprobt und schließlich verbindlich in ihren
Häusern eingeführt.
Für dieses Teilprojekt hat uns - der Bremer Heimstiftung mit Hospiz Horn zusammen - der Vincentz-Verlag
in diesem Jahr (2009) den 3. Platz bei der alljährlichen Verleihung des Altenpflegepreises zuerkannt.
In der Zeitschrift "Altenpflege" wurde dazu ein Artikel veröffentlicht, den wir
aus Gründen des Urheberschutzes nicht wiedergeben. Der Vincentz-Verlag als Verleger von "Altenpflege" ist über diesen
Link erreichbar. Den Artikel kann man sich - nach Registrierung und
Anmeldung - unter dem Stichwort "Nachhaltige Ergebnisse" anschauen und/oder herunterladen.
Auch dieses Projekt ist eine Gemeinschaftswerk mit der Bremer Heimstiftung.
Der Grundgedanke: Ethische Konflikte – vor allem am Lebensende, aber keineswegs darauf
beschränkt – sind im Alltag der Pflegenden und Behandelnden nicht selten. Viele
Einrichtungen haben die Entscheidungsnöte ihrer Mitarbeiter und auch der zugeordneten
Außenstehenden (Ärzte, Betreuer, Angehörige) erkannt und haben Institutionen
eingerichtet, die diesen Nöten abhelfen. Das sind z. B. klinische Ethikkomitees, die
verbindliche Richtlinien, z. B. in Form von Leitbildern, z. T. auch Entscheidungen in konkreten
Fällen, bearbeiten.
Als hervorragendes Instrument zur Bewältigung konkreter Entscheidungsnöte und
–konflikte hat sich die „Ethische Fallbesprechung“ andernorts bewährt,
und es gibt inzwischen eine ausgedehnte professionelle Befassung mit diesem Thema.
Die Bremer Heimstiftung bietet für ihre Mitarbeiter seit etwa 2 Jahren in Zusammenarbeit
mit Hospiz Horn e. V. ethische Fallbesprechungen an.
Wegen der zunehmenden Bedeutung des Themas "Ethik" in Einrichtungen haben wir dieser Thematik eine
eigene Seite gewidmet, in der "Philosophie" und Praxis der Methode ausführlicher
dargestellt werden.
Die Bremer Heimstiftung und Hospiz Horn e. V. haben vorgeschlagen, dieses Modell in anderen Bereichen
in Bremen bekannt zu machen und vielleicht auf Bremer Ebene zu einer Zusammenarbeit
– z. B. durch Einrichtung eines übergeordnetetn Ethik-Gremiums – der
interessierten Dienste und Einrichtungen zu kommen.
Um die Methode der Ethischen Fallbesprechung innerhalb und außerhalb der Bremer Heimstiftung zu propagieren, hat Frau Petra Scholz, Mitarbeiterin im Kompetenzzentrum der BHS, zusammen mit Hospiz Horn eine Broschüre erstellt, mit der tatkräftigen technischen und finanziellen Unterstützung der Gesundheitssenatorin. Wir haben freundlicherweise das Recht bekommen, sie auf dieser Seite zu veröffentlichen:
Im Winter 2003/2004 startete Hospiz Horn e. V. mit Unterstützung der Bremer Heimstiftung
eine Umfrage in deren Häusern zum Thema Sterben und Tod.Es wurden insgesamt 89 Bewohner,
außerdem auch Pflegende und Angehörige zu ihren Vorstellungen zu einem "guten" Sterben und
Abschiednehmen befragt.
Das Ergebnis wurde in einer Broschüre zusammengefaßt, die
hier als PDF-Datei (380 KB)
herunterladbar ist. Dort sind auch methodische Einzelheiten zu entnehmen.
Es zeigt sich, dass das Thema auch für die Betroffenen selbst kein Tabu mehr ist.
Von Juni 2005 bis Juni 2008 hat Hospiz Horn ein pädagogikbezogenes Projekt mit der Förderung des Bundes-Familienministeriums (BMFSJ) durchgeführt, u. zwar im Rahmen des "Dialogs der Generationen". Ziel des Projektes war es, eine Internetplattform mit hospizbezogenen pädagogischen Inhalten aufzubauen, als Hilfestellung bei kritischen Problemen (Todesfall, Suizid), als Materialquelle für Unterrichtsthemen und als Austauschforum für alle Themen, die in irgendeiner Weise den hospizlichen Horizont umfassen. Das sind ja nicht wenige. Wir haben eine telefonische Umfrage bei Hospizdiensten (überwiegend ambulant tätige Dienste) und eine Newsletter gestartet.
Das Projekt ist abgeschlossen, wir werden es nicht fortsetzen. Die Resonanz war gering, insbesondere ist es nicht gelungen, einen Kreis von Interessierten zu gewinnen (eine "community"), die sich aktiv an der Gestaltung und am Einbringen von Inhalten beteiligt. Das, obwohl sehr viele Hospizinitiativen Interesse bekundeten und/oder Kontakte zu Schulen haben.
Einen abschließenden Erfahrungsbericht können Sie hier einsehen bzw. herunterladen. Die Internetplattform ist (vorläufig) noch unter der URL http://www.horus-hospiz.de erreichbar. Der Verein erwägt, die nicht oder wenig pädagogikbezogenen Inhalte unter den Stichworten "Hospiz - Bildung - Kultur" weiter anzubieten, möglicherweise als Erweiterung dieser Website.
Aktualisiert am 20. 07. 2010