Häufige Fragen (FAQ)

Hier beantworten wir die Fragen, die uns am häufigsten gestellt werden.

Wenn Ihre Frage nicht dabei ist, rufen Sie uns an: 0421 235235, Montag bis Freitag von 9 bis 13 Uhr.

Ist Hospiz Horn ein stationäres Hospiz?

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Nein. Hospiz Horn e.V. ist ein ambulanter Hospizdienst. Wir kommen zu Ihnen nach Hause, ins Pflegeheim oder ins Krankenhaus. Stationäre Plätze bieten wir nicht an; stationäre Hospize in Bremen sind eigenständige Einrichtungen anderer Träger.


Ich brauche einen stationären Hospizplatz. Sind Sie die richtige Adresse?

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Nein, wir sind ambulant tätig und vergeben keine Plätze. Stationäre Hospize in Bremen nehmen Anfragen selbst entgegen; dafür ist in der Regel eine ärztliche Bescheinigung nötig. Wenn Sie unsicher sind, welcher Weg der richtige ist, rufen Sie uns an, wir helfen bei der Orientierung.


Wen begleiten Sie?

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Wir begleiten schwerstkranke, hochaltrige und sterbende Menschen und stehen ihren An- und Zugehörigen zur Seite. Unser Ziel ist ein Sterben in Würde, Geborgenheit und Sicherheit in vertrauter Umgebung.


Wo begleiten Sie, und für welche Stadtteile sind Sie da?

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Wir begleiten in der ganzen Stadt Bremen, zu Hause, im Pflegeheim und im Krankenhaus. Einzige Ausnahme ist Bremen-Nord: Dort ist der ambulante Hospizdienst Bremen Nord e.V. da, mit dem wir zusammenarbeiten.


Wie schnell kann eine Begleitung beginnen?

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Schnell. Nach dem Erstkontakt beginnt die Begleitung in der Regel innerhalb von 24 Stunden. Zuerst findet ein Erstgespräch statt, meist bei Ihnen zu Hause oder in der Einrichtung, danach lernen Sie die ehrenamtliche Begleiterin oder den Begleiter kennen.


Brauche ich eine ärztliche Verordnung?

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Nein. Für die ambulante Hospizbegleitung ist keine ärztliche Verordnung nötig; die braucht man nur für ein stationäres Hospiz. Sie können sich direkt an unser Büro wenden. Gern dürfen sich auch Angehörige, Pflegekräfte oder Ärztinnen und Ärzte für einen Menschen melden.


Was kostet die Hospizbegleitung?

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Die Begleitung durch unsere Ehrenamtlichen ist für Betroffene und Angehörige kostenfrei. Die Krankenkassen und Krankenversicherungen finanzieren rund 90 Prozent der Kosten unseres Dienstes, den Rest trägt der Verein über Spenden. Die Trauerbegleitung wird nicht von den Kassen finanziert und ist vollständig auf Spenden angewiesen.


Bieten Sie Trauerbegleitung an?

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Ja. Wir begleiten Trauernde in Einzelgesprächen und in Gruppen, auch wenn der Verlust schon länger zurückliegt. Die Trauerbegleitung ist für Sie kostenfrei. Jeder Mensch trauert auf seine Weise, und wir gehen den Weg in Ihrem Tempo mit.


Wie kann ich ehrenamtlich Sterbende begleiten?

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Der Weg ins Ehrenamt führt über unseren Hospizkurs „Sterbende begleiten“. Voraussetzungen sind ein Mindestalter von 18 Jahren und die Bereitschaft, sich mit den Themen Sterben, Tod und Trauer auseinanderzusetzen; Vorerfahrung brauchen Sie nicht. Der Kurs umfasst 100 Stunden, findet zweimal im Jahr statt (Frühjahr und Herbst) und kostet derzeit 260 Euro pro Person. Aktuelle Termine finden Sie unter „Sterbebegleiter werden“.


Gibt es Fortbildungen für Fachkräfte und Einrichtungen?

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Ja. Unsere Kurse und Seminare richten sich an An- und Zugehörige sowie an Fachkräfte und Organisationen, zum Beispiel der Letzte-Hilfe-Kurs, Trauer in Unternehmen und ethische Fragestellungen am Lebensende. Themen und Konditionen stimmen wir mit Ihnen ab.


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Beraten Sie zu Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht?

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Ja. In vertraulichen und kostenfreien Gesprächen beraten wir Sie zu Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht, damit Ihre Wünsche festgehalten sind. Eine Rechtsberatung ersetzt das Gespräch nicht.


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Was ist eine ethische Fallbesprechung?

Eine ethische Fallbesprechung hilft Pflegeeinrichtungen, schwierige Entscheidungen am Lebensende gemeinsam und im Sinne der betroffenen Person zu klären. Hospiz Horn bietet sie seit 2004 als einziges mobiles Ethikkomitee in Bremen an; das Konzept entstand gemeinsam mit der Bremer Heimstiftung. Vierzehn qualifizierte Moderatorinnen und Moderatoren arbeiten nach den Standards der Akademie für Ethik in der Medizin. In den Häusern der Bremer Heimstiftung ist die Fallbesprechung kostenfrei, andere Einrichtungen und Träger zahlen derzeit 120 Euro je Fallbesprechung. Ab Ende 2026 ist Hospiz Horn zudem im klinischen Ethikkomitee des Klinikums Bremen-Mitte vertreten.


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Wie erreiche ich Sie?

Telefonisch unter 0421 235235, Montag bis Freitag von 9 bis 13 Uhr, oder per E-Mail an info@hospiz-horn.de. Außerhalb der Bürozeiten und an Feiertagen erreichen Sie uns über den Anrufbeantworter oder per E-Mail; wir melden uns am nächsten Werktag.


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Wie komme ich zu Ihnen?

Unser Büro liegt in der Riekestraße 2, 28359 Bremen. Mit Bus und Bahn erreichen Sie uns über die Haltestelle Horner Kirche (Linien 4, 21, 23, 33, 34). Vor dem Gebäude gibt es Parkplätze, der Eingang ist barrierefrei.


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Sprechen Sie Englisch?

Ja, Beratung und Begleitung sind auch auf Englisch möglich.


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Wer steht hinter Hospiz Horn?

Hospiz Horn e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, gegründet 1997 in Bremen. Vier hauptamtliche Koordinatorinnen und rund 80 ausgebildete Ehrenamtliche tragen die Arbeit, getragen von rund 250 Mitgliedern. Der Verein ist Mitglied im Hospiz- und PalliativVerband Bremen e.V., im Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband, Landesverband Bremen e.V., und im Förderverein Palliativstation am Klinikum Links der Weser e.V. und unterstützt die Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland.


Wie kann ich den Verein unterstützen?

Mit einer Spende, einer Mitgliedschaft oder als ehrenamtliche Begleiterin oder Begleiter. Jede Form der Unterstützung hilft, die kostenfreie Begleitung in Bremen zu sichern.